Balkonzeit
Vogel fliegt. Fisch schwimmt. Ich blogge.
Archive for Erste|Male

von Melli ☆ am 10. August 2009 um 13:27 ☆ Abgelegt unter All|Tägliches, Berlin|Zeit, Bildungs|Dinge, Erste|Male ☆ 525 Leser
Am Freitag habe ich es endlich geschafft: Ich habe mir eine neue "Lehrer"-Tasche zugelegt! Eine »Nomadin«!
Eigentlich weiß ich schon gar nicht mehr, wie ich auf diesen kultigen Taschenladen gekommen bin. Aber ich meine mich zu erinnern, einen Ossi-Wessi-Beitrag in der Berliner-Abendschau gesehen zu haben. Ossi-Wessi deshalb, weil je einer der beiden kreativen Köpfe aus dem ehem. Osten und der andere aus dem Westen kommt. Beide taten sich in Berlin zusammen und entwarfen tausche Taschen.
Die Idee der tausche Taschen lautet folgendermaßen:
«Die tausche Taschen sind beliebig wandelbar und multifunktional. Ihr könnt die Vorderseite ruckzuck wechseln. Ein Reißverschluss machts möglich: Deckel ab, neuer Deckel dran. Zwei Deckel gehören zur Grundausstattung der Tasche, je nach Lust und Jahreszeit kann man weitere dazukaufen. Wir entwerfen ständig neue Deckel!
Durch verschiedene Inneneinsätze kann man die tausche Tasche für jede Gelegenheit rüsten. Ihr findet vom Laptopschutz mit Aktenfach über ein Ordnungssystem mit Babyfläschchenhalter und Windelfach bis hin zum gepolsterten Schutz für die Fotoausrüstung viele Funktionen der Einsätze.
Die tausche Taschenmodelle gibt es in zehn Farben und acht Größen; jede Tasche ist aus reißfestem Polyestergewebe von Hand gefertigt. Die Einsätze in knalligem Orange sind aus dem gleichen Material genäht. Taschen und Zubehör werden in Deutschland genäht und bedruckt.»
Quelle: http://www.tausche-berlin.de/info/
Mich zog es in ihren kleinen Laden im Prenzlberg (tausche Berlin), denn ich wollte ausprobieren, welche Größe für meine Ansprüche geeignet ist und auch mal die verschiedenen Deckel in Natura sehen.
Toll finde ich wirklich alle Größen und auch, dass man jede Tasche durch das entsprechende Innenleben optimieren kann. In die passt beispielsweise ein Aktenordner und ein 15” Notebook. Außerdem ist eine kleine Innentasche dabei, die mit Reißverschluss und Handgelenkgurt abnehmbar ist. Die Tasche ansich ist mit einem Karabinerhaken für Schlüsselbund und drei Außentaschen ausgestattet.
Praktisch ist außerdem, dass man beim Kauf einer Tasche gleich zwei Deckel erhält! Weitere kann man natürlich nachkaufen …
Fazit: Ich bin begeistert und kann sie wirklich jedem nur empfehlen!
Ich habe mir einen roren Korpus ausgesucht und dazu einmal den blauen Deckel mit der Blume und einen grünen Deckel mit Blumenmuster (Stoff).

von Melli ☆ am 27. Juli 2009 um 11:43 ☆ Abgelegt unter Berlin|Zeit, Erste|Male, Familien|Leben, Kinder|Zeit ☆ 161 Leser
Da die Zeit schon wieder rasend schnell vergangen ist, wird es mal wieder Zeit für eine Wochenrück- und Ausblick:
☆ Den vorletzten Samstagnachmittag haben wir mal wieder einen spontanen Abstecher zum Möbelschweden gemacht, um endlich unser Kramfach in der Küche in ein ordentliches Schubladenfach umzubauen.
☆ Da unser kleiner Wutz sich am Sonntag weigerte einen Mittagsschlaf zu halten und das Wetter doch einigermaßen beständig war, schnappt wir kurzerhand unsere Sachen und besuchten das Blaubeerfest auf dem Erlebnishof Klaistow. Wir aßen super leckere Eierkuchen mit Blaubeermarmelade, kauften Blaubeernudeln und Blaubeerhonig. Letzterer schmeckt etwas eigenwillig, aber ganz lecker. Viel Zeit verbrachten wir auf dem dortigen Spielplatz, wo Philip wie ein Weltmeister kletterte und rutschte. Das Highlight war aber das kleine Kinderkarussel. Nach einer Runde im Rennauto war er seelig, musste aber natürlich auch noch in der Feuerwehr fahren.
☆ Montagnachmittag waren wir im Aquarium. Eine Freundin aus dem Norden war auf Berlinbesuch und da nutzten wir ihren Aquariumsausflug, um uns mal wieder zu sehen. Die Kleinen waren begeistert! Und als Carlotta Philip gleich an die Hand nahm und zu den Fischen zog, war das Eis auch gebrochen.
☆ Die vergangene Woche führte mich dann permanent quer durch die Stadt: von Schule zu Schulstiftung, zu Akupunktur und Ämtern, zur Schule und Schulstiftung. Zum Abschluss konnte ich eine nette Stelle ab dem Schuljahr 2009/10 in der ev. Schule Spandau vermelden!
☆ Am Samstag war ich dann mit meinen Liebsten nett Essen. Das Buffet der Himmelspagode war sehr lecker und auch das Essen á la Carte war vorzüglich.
☆ Die Speisekammer ausgemistet. Wurde auch höchste Zeit!
☆ Gestern dann waren wir meim Geburtstag meiner Freundin. Es gab reich Kaffee und Kuchen, Salate, Dips und Fleisch. Die Kinder haben sich derweilen im Garten vergnügt und den Sand neben der Sandmuschel verteilt.
Was bringt die neue Woche?
☆ Die Tagesmutter hat Urlaub, sodass ich nichts von meinem üblichen KG-Kram habe. Was auch mal schön ist. Das Wetter soll toll sein, sodass wir sicherlich viel Zeit im Garten verbringen werden. Meine Freundin wird uns besuchen und der Patenonkel.
☆ Heute ist Omi-Tag! Momentan sind sie in der Stadt unterwegs, zur Werkstatt und mit der S-Bahn fahren. Wobei man bei meiner Schwima nie so genau weiß, was sie nun alles vor hat. Ob sie ihn früh wieder abgibt, ob sie ihn noch raus in den Garten mitnimmt, ob er bei ihr ißt und schläft??? Ich bin gespannt!
☆ Auch kommende Woche ist mein Kleiner noch zu Hause. Aber mein hat auch Urlaub, sodass wir einiges erledigen und erleben werden.

von Melli ☆ am 16. Juli 2009 um 22:04 ☆ Abgelegt unter Erste|Male, Familien|Leben ☆ 318 Leser
Fast einen Monat sind wir nun schon wieder aus dem Urlaub zurück und ich hatte es immer noch nicht geschafft, einen kurzen Bericht zu schreiben. Jetzt aber los!
Wie die Meisten sich wohl noch erinnern können, haben wir diesmal unseren Sommerurlaub auf der schönen Baleareninsel Menorca verbracht. Zwei Wochen mieteten wir uns im Appartment-Hotel Grupotel Club Menorca ein und zwei Wochen buchten wir auch einen kleinen Wagen, um die Möglichkeit zu haben, die Insel ein wenig zu erkunden.
Unser Flugzeug der AirBerlin startete um 6.05 Uhr in Berlin-Tegel. Für unseren Sohn war es das erste Mal, dass er geflogen ist. Und ich denke, dass er weniger aufgeregt war als wir. Den Start und die Landung von er sehr interessant, wärend des Fluges hat er aber übeerwiegend geschlafen. Glücklicherweise hatten wir die Koffer schon am Vorabend abgegeben, so konnten wir entspannt einchecken.
Am Flughafen Mahon angekommen, konnten wir gleich unseren Mietwagen in Empfang nehmen. Leider hatte Sixt keine eigene Vertretung vor Ort, sodass die Wagen über den örtlichen Anbieter ausgegeben wurden. Was uns eine Wartezeit von zwei Stunden bescherte. Aber dann ging es los: einmal quer über die Insel. Philip hatte nach gut 20 Minuten die Nase voll und sagte nur noch: "Nach Hause, nach Hause gehen!" Dieser Spruch blieb in der ersten Woche unser Motto!
Lies den Rest des Eintrags: »

von Melli ☆ am 29. Juni 2009 um 13:18 ☆ Abgelegt unter Erste|Male, Familien|Leben, Kinder|Zeit ☆ 134 Leser
Der Sommer 2007 war genau so, wie ein Sommer sein sollte: Die Tage waren heiß und voller Sonnenschein, die Abende lau. Lang war dieser Frühsommer und wunderschön. Irgendwann packte mich die Befürchtung, dass ich an einem dieser sehr, sehr heißen Tage im unklimatisierten Kreißsaal landen würde und ich fand diese Vorstellung nicht besonders verlockend. Aber erstmal genoss ich die Wärme und das Gefühl, ein Kind im Bauch zu tragen.
Mitte Juni wird es plötzlich kühler, Gewitter ziehen auf und der Tag, an dem Du geboren bist, beginnt als kühler Frühsommermorgen. Es ist wenige Minuten nach halb neun und Du bist da – endlich, endlich. Die Sonne taucht die Welt gerade in ein sanftes, ganz goldenes Licht und wir sind noch vollkommen verzaubert von dem kleinen Wunder, das eben geschehen ist. Wir bleiben noch eine Weile zusammen und versuchen, zu begreifen. Ganz betrunken sind wir, von dem kleinen Glück, das da auf meinem Bauch liegt und das nun vorsichtig in diese verrückte Welt blinzelt. Und das fassungslose Grinsen auf unsern Geisichtern mag gar nicht mehr vergehen.
Am Abend dann sind wir alleine, Du und ich, und während Dein Vater zu Hause versucht, sich ein wenig auszuruhen. Du liegst auf meinem Bauch, Herz an Herz, Bauch an Bauch. Das Zimmer ist fast dunkel und im gegenüberliegenden Krankenhausflügel läuft auf irgendeinem Fernseher in irgendeinem Zimmer irgendein Fußballspiel. Ich werde in den nächsten Tagen kaum eine einzige Minute schlafen. Ich werde nicht lesen, nicht fernsehen. Ich werde Dich einfach ansehen und mich nie wirklich satt sehen können.
Erst als die Sonne am nächsten Tag langsam wieder aufgeht, begreife ich:
Du bist mein Sohn. Und Du bleibst mir jetzt. Alles in diesem Moment ist ganz friedlich und still.
Mein Kind, Du hast unser Leben verändert, wie wir es nie vermutet hätten. Du hast uns zu anderen Menschen gemacht, Du hast uns gezeigt, wie sehr man lieben kann. Wie irrsinnig man werden kann, vor Liebe zu einem so winzigen Menschenkind. Du bist das größte Glück, das, was uns gefehlt hat. Seit zwei Jahren stellst Du unser Leben nun auf den Kopf. Du lehrst uns Geduld und bringst das Lachen in unseren Tag. Seit zwei Jahren bist Du unser Zentrum, unser Anker und unser Segel. Seit zwei Jahren, ist das zu fassen? Zwei Jahre, die unglaublich schnell vergangen sind. Aber zwei Jahre? Erst zwei Jahre? Manchmal kann ich mir nicht mehr vorstellen, wie es ohne Dich war.
Mein Kind. Es ist hell geworden. Weil Du da bist.
Happy Birthday, mein Kleiner!

von Melli ☆ am 26. Juni 2009 um 11:47 ☆ Abgelegt unter Erste|Male, Familien|Leben, Mutter|Sein ☆ 129 Leser

von Melli ☆ am 29. Mai 2009 um 14:24 ☆ Abgelegt unter Erste|Male, Kinder|Zeit ☆ 151 Leser
Da Philip im kommenden Monat schon 2 Jahre alt wird, stand gestern nun die U7 an.
Wie üblich mussten wir eine Weile warten, aber Philip vergnügte sich im SpielWartezimmer, konnte es aber irgendwann nicht mehr abwarten und versuchte immer wieder in ein Behandlungszimmer zu kommen. Als wir dann dran waren, folgten ersteinmal Messen, Wiegen und Kopfumfang. Er liegt mit seinen 84 cm, den 10300 g und einem Kopfumfang von cm voll und ganz im Normbereich. Alle "Dauerläufer" sind eher Leichtgewichte!
Im Anschluss sollte er verschiedene Gegenstände und Tiere auf Bildern benennen und Formen in einen Kasten stecken. Beides absolvierte er ratzfatz und ohne Probleme. Wir mussten dann sein Sprachvermögen beurteilen und sollten dazu alle Wörter auf einer Liste ankreuzen, die er schon benutzt – ohne sie nur nachzusprechen. Die Abarbeitung ging fix, da wir bei allen 60 Begriffen vorbehaltslos ein Kreuzchen machen konnten. Auch dass er schon Drei-Wort-Sätze spricht und den Plural verwendet, konnten wir zustimmen.
Philip wurde es derweilen schon langweilig und er begann ein altes Spielzeug, was dort unterm Tisch stand, auszuprobieren und auseinander zu nehmen.
Die Ärztin untersuchte ihn dann noch von Kopf bis Fuß, schaute sich sein Gangbild und seine Muskulatur an. Alles prima! Dass er schon eine gut trainierte Muskulatur hat, ist bei seinem Bewegungsdrang ja nun wirklich kein Wunder. Nach allen Lobeshymnen (was sie aber immer macht!) unterstrich sie noch einmal wie beeindruckt sie doch von seinem Sprachvermögen und seinem Lernstand sei. Na, das geht einem doch runter wie Öl *grins*.
Fazit: Wir sind – wie immer – unglaublich Stolz auf unseren kleinen Schatz!
Die nächste U (7a) ist dann erst gut in einem Jahr. Also, weiter so!

von Melli ☆ am 25. Mai 2009 um 20:12 ☆ Abgelegt unter Erste|Male, Projekt 31 Insekten ☆ 155 Leser
Hier hat sich auf meinem leckeren, sonntäglichen Beerenkuchen eine dicke, grün-glänzende Schmeißfliege nieder gelassen.


von Melli ☆ am 6. Mai 2009 um 11:10 ☆ Abgelegt unter Erste|Male, Familien|Leben, Kinder|Zeit ☆ 127 Leser
Neben den ganzen Bildern von Pflanzen und Tieren, hier mal wieder ein paar Philip-Schnipsel:
- Ihm schmecken die Trockenfutterpallets der Meerschweinchen. Devinitiv riechen sie sehr aromatisch und es sind überweigend gepresste Kräuter – trotzdem muss man sie doch nicht gleich essen.
- Morgens gegen halb sieben. Philip turnt durch die Wohnung und steht plötzlich mit einem großen ausgepackten Schokohasen im Mund vor meinem Bett. Er lutschte genüßlich an den Ohren. Das Papier hatte er sorgfältig abgemacht und auf den Stuhl in seinem Schlafzimmer gelegt. Als mein Mann einschritt, hat er nicht einmal gejammert, sondern nur in sich rein gegrinst.
- Das Schwimmbad findet er super toll!
- Bequemlichkeit setzt sich durch – er lässt sich wieder gerne füttern!
- Super toll: Schaukeln bei Opa im Garten.
- Er versucht immer mal wieder das Zubettgehen hinaus zu zögern.
- Von der Tagemutter ließ sich erfahren, dass er wagemutig auf ein großes Klettergerüst geklettert ist. Nur leider konnte er sich dann nicht mehr halten und ist runter gefallen. War aber nicht schlimm.
- Er baumelt gerne mal an der Schranke zum Parkplatz.

von Melli ☆ am 22. April 2009 um 10:19 ☆ Abgelegt unter Erste|Male, Familien|Leben, Kinder|Zeit ☆ 129 Leser
Unser Sohn fährt wirklich gerne mit dem Auto. Und mit dem Auto fährt er mit uns gerne z.B. zum Schwimmen, zum Spielplatz, zum Kinderbauernhof, zum Einkaufen, usw. Waren wir an dem ein oder anderen Ort, fährt er auch gerne wieder mit uns nach Hause und flüstert, flötet, singsangt dann immer "nach Hause", "nach Hause".
Seit ca. einer Woche flüstert, flötet, singsangt, wispert er sein "nach Hause", "nach Hause" bereits zwei Minuten nachdem wir losgefahren sind.
Irgendwie ist es etwas deprimierend, hofft man doch, ihm eine Freude mit den Ausflügen zu machen. Sind wir dann ein wenig unterwegs oder bereits angekommen obsiegt aber seine Neugierde und Freude und alle haben Spaß.

von Melli ☆ am 22. April 2009 um 09:58 ☆ Abgelegt unter Erste|Male, Familien|Leben, Kinder|Zeit ☆ 126 Leser
Unser kleiner Mann ist jetzt in der Schlüsselphase angekommen und wir mit ihm.
Am liebsten hat er einen unserer Autoschlüssel. Der ist und wird universal für alles eingesetzt: zum Schauben, Bohren, Abwehren, Anbandeln, … natürlich auch zum Auf- und Zuschließen. Er wird gehütet wie sein Augapfel und nur im nötigsten Fall für einen kurzen Moment weggelegt. Um z.B. etwas zu trinken, Kekskrümel aufzusammeln oder ein Playmo-Männchen zu ergattern. Und wehe, man möchte ihm diesen Schlüssel abnehmen, weil es ins Bett geht oder man der Meinung ist, dass man mit dem Schlüssel in der Hand nicht ordentlich essen kann. Dann folgt großes Gejammer: "Autosüssel! Autosüssel!" Und das mit Nachdruck.
Gesetrn hatte er den Autoschlüssel seiner Omi ergattert und ihn dreieinhalb Stunden nicht losgelassen. Er kam mit ihm bei mir zur Tür rein, aß, trank, ging auf den Balkon, wurde wieder angezogen, spazierte mit Omi auf den Friedhof, in die Kirche und den Spielplatz, kam, aß, wurde nachtfertig gemacht, putzte Zähne, bakam eine Geschichte vorgelesen und ins Bett gelegt. Ja, auch eingeschlafen ist er gestern mit dem Schlüssel in der Hand. Somit hatte er ihn eigentlich noch länger in der Hand, denn erst als er tief und fest schlief, konnten wir ihn ihm abnehmen und der Omi wiedergeben.
Wie ich heute zu meiner Erleichterung erfahren habe, haben oder hatten auch andere Kinder in seinem Alter die Phase und – das Wichtigste – sie geht relativ schnell wieder vorbei.
Nicht dass diese Phase dramitsch wäre, aber sie nervt ein klein wenig.
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